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Breitbandausbau im Kreis Biberach: Über 37 Mio. Euro vom Bund für schnelles Internet in 20 Städten

Selten werden an nur einem Tag derart große Förderbetrage für den Kreis Biberach verkündet: Der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) berichtet, dass im Rahmen der Breitbandförderung des Bundes insgesamt 37 Mio. Euro per Förderbescheid des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zugesagt wurden. Der Großteil der Investitionen, die Städte und Gemeinden im gesamten Kreisgebiet umfassen, wird durch die OEW Breitband GmbH umgesetzt. Jetzt können mit Unterstützung des Bundes Gigabit-Leitungen im Wert von fast 74 Mio. Euro verlegt werden. Der staatlich geförderte Breitbandausbau im Kreis Biberach schreitet voran: Innerhalb nur eines Tages wurden gleich sechs großvolumige Förderbescheide in vorläufiger Höhe vom zuständigen Bundesministerium für insgesamt 20 Städte und Gemeinden vergeben. Der Ausbau findet im gesamten Kreisgebiet statt, um weiße Flecken zu schließen und die digitale Infrastruktur vor Ort auf modernsten Stand zu heben. Dazu Martin Gerster: „Die positive Bescheidung von gleich sechs Förderanträgen zeigt: Die neue ‚Gigabit-Richtlinie 2.0‘ der Ampel-Koalition kommt im ländlichen Raum und im Kreis Biberach an, der Ausbau kann vorbehaltlich eines Beschlusses zum Haushalt 2024 in hohem Tempo weitergehen. Das freut mich ganz besonders und ist auch ein wichtiges Zeichen an die Städte und Gemeinden in der Region, dass die Koalition im Bund an ihrer Seite steht. Wir wollen weiter in beste Rahmenbedingungen vor Ort investieren, für zukunftsfähige Arbeitsplätze und hohe Lebensqualität bei uns in Oberschwaben. Großes Lob gilt den Beschäftigten in den Gemeindeverwaltungen und bei der OEW Breitband GmbH, die hier mit viel Engagement und Kenntnis den Ausbau umsetzen und sich erfolgreich um Fördermittel des Bundes bemühen.“ Neben dem weiteren Ausbau der Gemeinde Uttenweiler, die bereits im Frühjahr eine Förderung in Höhe von 3 Mio. Euro erhalten hatte, wurden jetzt durch die OEW Förderanträge für den Gigabit-Ausbau in Riedlingen, den Federseegemeinden Seekirch, Alleshausen, Dürnau, Kanzach und Unlingen gestellt. Auch der weitere Ausbau rund um Biberach, konkret in Warthausen, Maselheim und Hochdorf wird gefördert, ebenso Eberhardzell, Steinhausen an der Rottum, Tannheim, Wain, Schwendi, Erlenmoos, Gutenzell-Hürbel, Dettingen, Kirchdorf an der Iller und Ochsenhausen. Martin Gerster weiter: „Wir können nicht alles dem Markt überlassen. Viel zu lange wurde darauf gehofft, dass private Anbieter die Netze auf eigene Rechnung ausbauen. Im ländlichen Raum hat das erkennbar nicht funktioniert, erst seit sich die Kommunen und kommunale Unternehmen mit Unterstützung des Bundes engagieren, ist ein sichtbarer Ausbau erfolgt. Für mich ist klar: Wir müssen jetzt in zukunftsfähige Infrastruktur investieren, die allen zugutekommt und Voraussetzung ist, dass wir in den kommenden Jahren weiterhin wirtschaftlich gut aufgestellt sind.“ Die Breitbandförderung des Bundes wurde im Frühjahr 2023 neu aufgestellt, um Fördermittel noch gezielter dort einzusetzen, wo sie besonders benötigt werden. Seit Jahresbeginn flossen damit 70 Mio. Euro Förderung in den Landkreis Biberach, seit 2020 waren es insgesamt 274 Mio. Euro – der Großteil davon im letzten Jahr.



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