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Dorothea Kliche-Behnke zu Besuch im Kreisverband!

Bei noch herbstlichen Wetter kam die Tübinger Landtagsabgeordnete Dorothea Kliche-Behnke auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Simon Özkeles in den Landkreis Biberach. Kliche-Behnke ist im Landtag SPD-Fraktionssprecherin für Sozialpolitik, für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen, Frauen und Gleichstellung, Integration, Kinder- und Familienpolitik sowie für Wissenschaft und Forschung. Als stellvertretende Landesvorsitzende der Südwest-SPD betreut sie die sozialdemokratischen Kreisverbände in Südwürttemberg. Vorab der Kreismitgliederversammlung besuchten Kliche-Behnke und Özkeles am Mittag die Lebenshilfe in Biberach. Die Lebenshilfe engagiert sich als gemeinnützige Organisation seit 30 Jahren für Menschen mit Beeinträchtigungen. Neben Wohnraum, einer Tagesbetreuung, Informationen und Beratung, bietet das Team der Lebenshilfe zahlreiche Freizeitpädagogische Angebote. Im Gespräch mit dem Geschäftsleiter Harald Gehring wurde deutlich, dass die Anzahl von Menschen mit Beeinträchtigung immer weiter steige und die vielfältigen Inklusionsangebote teilweise nicht mehr ausreichen. Um eine personenorientierte Inklusion künftig zu garantieren, müsse mehr Geld in die Hand genommen werden. Auch im Hinblick darauf, die steigenden Personalkosten stemmen zu können. Anschließend ging es für Kliche-Behnke zur Gemeinde Ummendorf. Als dortiger Gemeinderat war es Özkeles wichtig, Kliche-Behnke ins Gespräch mit der Grund- und Werkrealschule zu bringen. „Bildungspolitik ist bekanntermaßen Ländersache. Gerade kleine Schulstandorte haben es heute schwer, sich zu halten. Wegen niedriger Anmeldezahlen wird die Werkrealschule abgewickelt. Aus meiner Sicht muss das Land seine Kommunen als Schulträger finanziell besser ausstatten, damit wichtige Sanierungen bezahlt werden können. Aufgrund des maroden Schulgebäudes überrascht mich der Rückgang der Anmeldezahlen nicht.“ so Özkeles. Kliche-Behnke informierte sich im Gespräch mit der dortigen Konrektorin Ilka Rahmann auch über den aktuellen Stand zum kommenden Rechtsanspruch für Ganztagsbetreuung an Grundschulen ab dem Schuljahr 2026/2027.

Im Anschluss besuchten Kliche-Behnke und Özkeles den „Wilhelm-Sailer“-Kindergarten in Oberopfingen im Illertal. Dort arbeitet die Gemeinde Kirchdorf und der Förderkreis Integrative Erziehung e.V. eng zusammen, um Kinder mit Beeinträchtigung und Entwicklungsbesonderheiten zu unterstützen. Der Förderkreis bietet neben dem Fachpersonal zahlreiche Angebote zur Inklusion an. Die Förderkreisvorsitzende Ingrid Maier und die Kindergartenleiterin Fransiela Maier freuten sich über den Austausch und übergaben Kliche-Behnke wichtige Anliegen mit auf den Weg, was die Landespolitik zur Besserung der Inklusion umsetzen muss. „Gelungene Inklusion steht und fällt mit ausreichenden Ressourcen, egal in welchem Bereich. Inklusion ist für mich unverhandelbar. Daher bin ich sehr beeindruckt über die tolle Arbeit des Förderkreises. Was hier seit vielen Jahrzehnten gemacht wird, ist Vorbild für viele andere.“  so Kliche-Behnke im Gespräch.

Zum Abschluss des Tages ging es zur Kreismitgliederversammlung in die Biberacher Schützenkellerhalle. Bei einem Rückblick auf das noch laufende Jahr berichtet Vorsitzender Özkeles über die vielen Veranstaltungen mit hoher Polit-Prominenz. Mit Blick auf das kommende Jahr laufen die Vorbereitungen zur Kommunalwahlen auf Hochtouren.

Mit der Kombination aus Interview, Podiums- und Publikumsdiskussion hatten die Mitglieder anschließend die Gelegenheit, bei digitalem Kaminfeuer mit Dorothea Kliche-Behnke ins Gespräch zu kommen.



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