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Ampel-Koalition stärkt den Kampf gegen Antisemitismus und den Spitzensport

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am Mittwoch den Etat des Bundesinnenministeriums beraten. Wie der Biberacher Bundestagsabgeordnete und zuständige Haushaltspolitiker Martin Gerster (SPD) mitteilt, hat die Ampel-Koalition durch Umschichtungen zusätzliche Mittel für den jüdischen Sportverband Makkabi Deutschland e.V. beschlossen und die Arbeit der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) finanziell gestärkt. Mit einer Vielzahl an Anträgen nimmt die Koalition außerdem Änderungen am Sportetat im Umfang von über 15 Mio. Euro vor, um den Sportstandort Deutschland im olympischen und paralympischen Jahr gut aufzustellen.


Martin Gerster: „Mit unseren heutigen Beschlüssen im Haushaltsausschuss setzen wir als Ampel-Koalition ein klares Zeichen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in bedrohlichen Zeiten: Mit gezielten Investitionen unterstützen wir den Kampf gegen Antisemitismus und Diskriminierung, dafür erhält Makkabi Deutschland 400.000 Euro für ihre wichtige Bildungs- und Präventionsarbeit für Begegnung und Toleranz im Sport. In Zeiten der Haushaltskonsolidierung setzen wir auch Schwerpunkte beim Spitzensport, die unmittelbar unseren Athletinnen und Athleten zugutekommen. So stärken wir die Athletenförderung und die Athletenvertretung und erhöhen die Mittel für die Sportforschungsinstitute FES und IAT, in denen Hightech-Sportgeräte z.B. für Bob- und Radfahrer gebaut werden, um 5,4 Mio. Euro. Das sind echte ‚Medaillenschmieden‘, die wir gerne weiter unterstützen.“ Erstmals stellt der Haushaltsausschuss auch 1,25 Mio. Euro bereit für ein neues ‚Zentrum für Safe Sport‘ für einen gewalt- und missbrauchsfreien Sport.


Gerster weiter: „Ein großes Anliegen war mir der langjährig erfolgreiche Schulsportwettbewerb für junge Menschen, ‚Jugend trainiert für Olympia & Paralympics‘. Ohne einen zusätzlichen Zuschuss von 500.000 Euro vom Bund hätten die Finalveranstaltungen 2024 ausfallen müssen – jetzt stellen wir sicher, dass ‚Jugend trainiert‘ im nächsten Jahr wie gewohnt stattfinden kann.“



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